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Erhalt der Höhenklinik Bischofsgrün

Der Arbeitskreis der Gemeinde Bischofsgrün hat sich nach eingehenden Diskussionen im August 2015 zu unten angefügtem Bewerbungsschreiben entschlossen.

In dieser Zusammenstellung  wurden alle Argumente für den Standort Bischofsgrün erfasst.
Leider scheinen diese Argumente keinerlei Berücksichtigung gefunden zu haben.
 
Wir sind derzeit intensiv um Transparenz bemüht, damit wir erfahren was zu der untragbaren Entscheidung
gegen den Standort Bischofsgrün gesprochen hat, und wie diese auch nicht nachvollziehbare Beschlussfassung
zu Stande kam.


Wir werden über diese Rubrik stets aktuell über den weiteren Fortgang unserer Arbeit berichten.

Wir geben nicht auf, wir geben uns nicht mit der Entscheidung und ihren zu hinterfragenden Begründungen zufrieden, sondern geben jetzt erst recht Gas.
Wir verfallen dabei aber nicht in blinden Aktionismus! Wir bleiben fair und sachlich, das kann ich zusagen, werden aber den gesamten Themenkomplex nicht mit Samthandschuhen angehen,
auch das kann ich zusagen.


Eines ist für uns jedenfalls klar,  und im Fall dass sich nichts mehr an der Entscheidung ändern lässt, unser erklärtes Fernziel:
Wenn sich die DRV aus Bischofsgrün wirklich verabschiedet, muss in der Einrichtung weiter Betrieb stattfinden, Betrieb der uns Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung nachhaltig sichert.
Es darf keinen, auch nur teilweisen oder zeitweisen Leerstand geben!!
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Ort und die Region haben es mehr als verdient, dass man für sie kämpft!

 

 

Der „Kampf“ um unsere Höhenklinik läuft auf Hochtouren.

Bericht erschienen im Mitteilungsblatt Bischofsgrün Mai 2016

 

 

Der „Kampf“ um unsere Höhenklinik läuft auf Hochtouren.

Eine kleine Aktionsgruppe („Task Force“-Höhenklinik) hat sich von Anfang an (schon seit August 2015) mit diesem Thema mehr als intensiv auseinandergesetzt. Diesem kleinen Team, dem unsere Stimmkreisabgeordneten Inge Aures und Martin Schöffel, unser Landrat Herrmann Hübner und aus dem Gemeinderat Rainer Schreier, Guido Schreiner, Jens Stenglein, Harald Judas angehören, möchte ich heute einmal auf diesem Weg Danke sagen für die hervorragende, zielführende und ehrliche Arbeit. Gemeinsam mit mir wurden unsere Argumente für den Standort Bischofsgrün (siehe hierzu: www.gemeinde.bischofsgruen.de) zusammengetragen und allen Vorständen der DRV-Nordbayern übergeben, die Unterschriftenaktion wurde organisiert und erfolgreich mit 5.075 Unterschriften abgeschlossen, Gesprächstermine wurden organisiert, Unterstützungsschreiben an die Bundes- und Landespolitik versendet. Unzählige Stunden, außerhalb der normalen Arbeitszeiten, wurden hierfür gerne aufgewendet.

All unsere Bemühungen wurden am 23.03.2016, durch einen nicht nachvollziehbaren Beschluss des Vorstandes der DRV-Nordbayern (12 Personen), erst einmal auf den Kopf gestellt!

Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, haben wir sehr schnell begonnen, und dies auch den Medien gegenüber kundgetan, den „Kampf“ aufzunehmen. Vorhandene Zweifel an vielen Argumenten, nicht vorhandene Transparenz in unzähligen Entscheidungsschritten, konnten auch durch einen von Vorstandsvorsitzenden Doll übersendeten, mehrseitigen Erklärungsversuch nicht minimiert werden. Unsere Hoffnung, dass durch das Schreiben etwas Licht ins Dunkel kommt, hat sich leider nicht erfüllt. Die Zweifel sind eher größer geworden. Dies habe ich auch Herrn Doll in einem Antwortschreiben unmissverständlich mitgeteilt.

Ich habe darin auch deutlich gesagt, dass wir unsererseits nun alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen werden, um uns Klarheit zu verschaffen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Höhenklinik, die Gesundheitsregion Fichtelgebirge, und die Einwohnerschaft des einzigen Heilklimatischen Kurortes Nordbayerns, erwarten von uns zu Recht, und haben auch Anspruch darauf, dass wir den “Kampf“ um unser Höhenklinik erst aufgeben, wenn alle Zweifel ausgeräumt sind.

In mehreren Gesprächsrunden wurden die weiteren Strategieschritte mit unseren Abgeordneten abgestimmt, die ihrerseits bereits, ihre mit uns koordinierten Schritte begonnen haben. Der Vorstoß von Dr. Christoph Rabenstein, mit dem Antrag im Gesundheitsausschuss, war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Es ist Bewegung in unser Anliegen gekommen.

Auch von Seiten der Bundestagsabgeordneten Anette Kramme, Hartmut Koschyk und Hans-Peter Friedrich wurden unterstützende Maßnahmen parallel eingeleitet.

Die regionalen, aber auch überregionalen Medien, und hierfür bedanken wir uns außerordentlich, haben ebenfalls begonnen den Nebel zu durchdringen.

Wir haben einen Fragenkatalog für unsere Abgeordneten, zur Weitergabe an staatliche Stellen, erstellt und abgestimmt. Ich selbst hatte die Gelegenheit am 15.04.2016 unser schwerwiegendes Problem der Enquete-Kommission des Bayerischen Landtages persönlich vorzutragen. Kopfschütteln war mehrfach während und nach meinen Ausführungen wahrzunehmen. Auch von dieser Seite wurde uns größtmögliche Unterstützung zugesichert.

Der nächste Schritt der gegangen wird, ist ein Schreiben an Herrn Vorstandsvorsitzenden Doll, und persönlich an alle Vorstandsmitglieder der DRV-Nordbayern zu versenden, das unsere abgestimmten Fragen enthält. Es bleibt abzuwarten ob wir überhaupt, und wenn doch, welche Antworten zurückbekommen.

Die bisherigen Erfahrungen im partnerschaftlichen Umgang mit uns als Gemeinde (keine Beteiligung an der Entscheidungsfindung und Grundlagenarbeit, Verweigerung von Gesprächsterminen, keinerlei Beteiligung am Gutachten des Bayreuther Büros, keine Details zur Beschlussfassung, Erhalt der Information über die Beschlussfassung per E-Mail, und dies zeitgleich mit den Medien), lassen allerdings nichts Gutes erwarten.

Es war und ist schon eine sehr seltsame Art mit langjährigen Partnern umzugehen!!

Wir hätten erwartet, dass mit dem Gemeinderat ein Gespräch geführt worden wäre um die Entscheidung zu erklären. Aber warum auch. Wir schreiben einen Brief, das muss reichen. Hauptsache, so muss man leider annehmen, man spricht mit den Vertretern der Stadt und der Stadtwerke. Wir sind ja nur das „ländliche Bischofsgrün“!

Eines geben wir deshalb, den Entscheidungsträgern mit auf den Weg: Unterschätzt die „Landbevölkerung“ nicht, vor allem dann nicht, wenn sie eng zusammensteht, was ich für Bischofsgrün auf jeden Fall so bestätigen kann. Sie als Entscheidungsträger haben sich selbst in diese Rolle gedrängt.

Liebe Bischofsgrüner!

Wir werden Sie auch weiterhin über Ergebnisse und Schritte informieren, auch bei Bedarf über die oben genannte Internetseite.

Geben Sie uns bitte Ihre volle Unterstützung, teilen Sie uns Argumente und Informationen, die wir vielleicht gebrauchen können, vertrauensvoll mit. Schenken Sie unseren Bemühungen und unserer Arbeit das notwendige Vertrauen!

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!

Unterschriftenaktion zum Erhalt der Höhenklinik

Mit einer Unterschriftenaktion wollten wir die Wichtigkeit der langfristigen Sicherung unseres Klinikstandortes in Bischofsgrün für die gesamte Ochsenkopfregion und darüber hinaus unterstreichen. Wir danken allen 5.075 Unterzeichnern die unsere Bemühungen unterstützen! Diese wurden am 19.02.2016 an den Vorstandsvorsitzenden in Bayreuth übergeben. DANKE !!




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